Integration: als Unternehmer des eigenen Lebens, mit Shpetim Alaj, Präsident des HSV Eisenach, als Gastredner.

Den Willen zum Erfolg hatte auch Sphetim Alaj. Als der jugoslawische Standesbeamte vor über 20 Jahren mit Familie und einem Koffern in Eisenach strandete und zunächst Arbeit auf dem Bau fand, wurde ihm schnell klar: ohne solide Ausbildung keine wirkliche Perspektive! Also lernte er Speditionskaufmann, ging zum Zoll, studierte Betriebswirtschaft und baute dann sein Unternehmen auf, das heute vier Standorte unterhält. „Sich hierzulande als Geschäftsmann mit ausländischem Namen zu behaupten, ist weitaus  schwieriger als für Deutsche. Deshalb musst du in dem, was du machst, einer der besten sein, und dafür ist Bildung der Türöffner. Ohne Wissen verstehst du das System nicht, ohne Zertifikate ist berufliches Weiterkommen unmöglich.“ Alaj hat begriffen, wie dieses Land „tickt“.

Vor allem weiß er die Sicherheit zu schätzen, die sein Herkunftsland nicht bietet, und zahlt dafür auch gern Steuern. Berufliche Leistung und ehrenamtliches Engagement, u. a. im Förderverein des ThSV, brachten ihm bereits zwei Auszeichnungen ein.

Im ForumZukunft ist jeden Tag nach der Antwort zu suchen : Wie wollen wir unser Leben in der Zukunft gestalten? Warum brauchen wir nicht noch mehr Dinge, sondern das Lösen von Problemen?

Die Veranstaltungsreihe „ForumZukunft“ bietet eine Bühne, um Antworten zu suchen und zu finden. Um von Möglichkeiten zum Handeln zu gelangen, müssen Menschen ermutigt werden, andere Wege zu gehen und neue Ideen umzusetzen.

Der Prozess der Integration von Menschen mit einem Migrationshintergrund besteht aus Annäherung, gegenseitiger Auseinandersetzung, Kommunikation, Finden von Gemeinsamkeiten, Feststellen von Unterschieden und der Übernahme gemeinschaftlicher Verantwortung zwischen Zugewanderten und der anwesenden Mehrheitsbevölkerung. Gelebte Beispiele gelungener Integration durch erkennen eigener Potentiale, lernen von Regeln und Gesetzen der Gemeinschaft heisst Bildung zur Lebensfähigkeit. Um sich einbringen zu können braucht Mut, Mut und nochmals Mut.

Es werden mutige Mitmacher eingeladen, um sich gegenseitig und gemeinsam Lust zum Handel zu ermöglichen. Es geht darum sich Zukunft vorzustellen.

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