Integration: als Unternehmer des eigenen Lebens, mit Shpetim Alaj, Präsident des ThSV Eisenach, als Gastredner am 28.03.2022 .

Integration und Ehrenamt: als Unternehmer des eigenen Lebens, mit Shpetim Alaj, Präsident des ThSV Eisenach, als Gastredner.

Den Willen zum Erfolg hatte auch Shpetim Alaj. Als der jugoslawische Standesbeamte vor über 20 Jahren mit Familie und einem Koffern in Eisenach strandete und zunächst Arbeit auf dem Bau fand, wurde ihm schnell klar: ohne solide Ausbildung keine wirkliche Perspektive! Also lernte er Speditionskaufmann, leitete eine Zollagentur, studierte Betriebswirtschaft und baute dann sein Unternehmen auf, das heute drei Standorte unterhält. „Sich hierzulande als Geschäftsmann mit ausländischem Namen zu behaupten, ist weitaus schwieriger als für Deutsche. Deshalb musst du in dem, was du machst, einer der besten sein, und dafür ist Bildung der Türöffner. Ohne Wissen verstehst du das System nicht. Alaj hat begriffen, wie dieses Land „tickt“.

Vor allem weiß er die Sicherheit zu schätzen, die sein Herkunftsland nicht bietet, und zahlt dafür auch gern Steuern. Berufliche Leistung und ehrenamtliches Engagement.

Mit der Veranstaltung im ForumZukunft wird nach antworten gesucht: Wie wollen wir unser Leben in der Zukunft gestalten? Warum brauchen wir nicht noch mehr Dinge? Es geht um Lösen mit und für Menschen aus unserer Nachbarschaft.

Viel lieber wäre Shpetim Rechtsanwalt oder Schriftsteller geworden. Sich selbstlos um Menschen zu kümmern und dafür eine Umarmung zu bekommen, sagt er dafür war der Weg bisher genau richtig. Es ist mehr als das Danke, in dieser Gesellschaft leben zu dürfen. Die Stadt Eisenach würdigte dies mit dem Unternehmerpreis 2020 für ehrenamtliches Engagement

Der Prozess der Integration von Menschen mit und ohne Migrationshintergrund heißt Annäherung, gegenseitiger Auseinandersetzung, Kommunikation, Finden von Gemeinsamkeiten, Feststellen von Unterschieden und der Übernahme gemeinschaftlicher Verantwortung.

Gelebte Beispiele gelungener Integration ist das Erkennen eigener Potentiale. Um sich einbringen zu können braucht Mut, Mut und nochmals Mut.

Es werden mutige Mitmacher eingeladen, um sich gegenseitig und gemeinsam Lust zum Handel zu ermöglichen. Es geht darum sich Zukunft vorzustellen.

Der Präsident des ThSV Eisenach, ist Botschafter der Vielfalt und setzt sich für ein Zusammenleben der verschiedenen Nationen in Eisenach ein. Vielmehr er lebt Zusammenhalt, Tradition und Toleranz. Sein gelebter Alltag im menschlichen Umgang macht Ihn zur Legende. Er wird beschrieben als „Der Günter Jauch von Eisenach“.

Lassen wir uns von Shpetim Alaj inspirieren, mutig zum eigenen Handeln zu kommen.

Schon früh hatte ich eine Leidenschaft für Zahlen, wenn ich sie mit Werten und Beziehungen verknüpfen konnte. Seit mehr als 30 Jahren als beratende Unternehmensbegleiterin gibt es keine nackten Vermögenswerte, sondern es sind Lebensgeschichten. Werte sind dazu da, den Kreislauf unseres Lebens zu gestalten und das nicht nur materiell. Wenn ich auf mein Leben zurückschaue, habe ich sehr viel Zeit mit und um das Thema Geld verbracht.

Geld ist Energieausgleich. Energieausgleich folgt den Regeln des Gesetz des Energieerhaltungssatzes. Kaum eine andere Geschichte prägte die Weltgeschichte so wie Geldgeschichte. Zu Beginnend mit dem Tausch von Waren, ging es um Austausch von fremden Gütern auf Basis von Vertrauen. Danach ist die Menschheit in eine lange Geld und Besitzepoche aufgebrochen.

Über viele tausende Jahre entwickelten sich gesellschaftliche Regeln um das Geld, die keine Naturgesetze sind. Durch Geld wurde die Welt privat. Das Geld organisierte alle Vorgänge im Interesse derer, die es besitzen. Die Bedeutung des Geldes steht und fällt mit der Macht dieser, die es verwalten. Ich behaupte heute stehen wir vor dem Wandel, das Geld durch die Macht um Daten über Zahlungsströmen und Gesundheitsdaten, abgelöst werden soll.

Der „Rat für einen inklusiven Kapitalismus“ („Council for Inclusive Capitalism“) kündigte am 8. Dezember 2020 eine neue Partnerschaft zwischen dem Vatikan und den renommiertesten Wirtschaftsführern der Welt an. Die Partnerschaft zwischen dem Rat und dem Vatikan soll „den Kapitalismus in eine mächtige Kraft zum Wohle der Menschheit verwandeln“. Es gehe darum „eine gerechtere, integrativere und nachhaltigere wirtschaftliche Grundlage für die Welt zu schaffen“. Es wird dringend ein Wirtschaftssystem benötigt, das fair und vertrauenswürdig ist und in der Lage ist, die tiefgreifendsten Herausforderungen der Menschheit und unseres Planeten zu bewältigen. Sie haben die Herausforderung angenommen, indem Sie nach Wegen gesucht haben, den Kapitalismus zu einem stärker inklusiven Instrument für integrales menschliches Wohlergehen zu machen“, so Papst Franziskus.

Finanzwissen ist schon immer Geheimwissen von Elite. Das zu ändern braucht Wissen durch Bildung Die heutigen Gesetze des Geldes sind keine Naturgesetze. Die Geldsysteme der Vergangenheit sind gescheitert, weil wir eine kranke Erde damit geschaffen haben.

Wie ist es dazu gekommen? Kann mit reparieren eine Neugestaltung ermöglichen? Ist nach dem Sieg über dem Sozialismus, mit dem Mauerfall vor mehr als 30 Jahren, der Kapitalismus alternativlos als einziges denkbares Wirtschaftsmodell?

30.08.2021 „Digitalisierung beginnt mit digitaler Kultur und neuem Denken 4.0.“ Diesen Standpunkt vertritt der Koblenzer Digitalexperte Christoph Krause. Spannende Fragen ergeben sich aus seiner These: Wie lassen sich Werkzeuge wie das Internet der Dinge, die künstliche Intelligenz (KI) oder Robotik nachhaltig einsetzen?

Wie wird der 3D-Druck als additive Fertigung – ein Verfahren bei dem Schicht für Schicht dreidimensionale Werkstücke entstehen – die Produktion von zahlreichen Gütern verändern? Wie gestalten wir digitale Geschäftsmodelle, die auch kleinen Unternehmen Nutzen bringen? Und wie nehmen wir alle Menschen mit auf diese Reise in die ebenso spannende wie auch unbekannte Welt? Christoph Krause ist sicher: „An der Digitalisierung der Geschäftsprozesse kommt kein Unternehmen vorbei.“ Zahlreiche Beispiele werden zeigen, wie der digitale Wandel zur echten Chance wird. Die Zuhörer erleben ein Feuerwerk an Ideen, das zum „Einfach Machen“ anregen wird.

Christoph Krause, Koblenz, Servicerebell; Fotograf: Manolito Röhr

Profil Christoph Krause

„Machen ist wie wollen, nur krasser!“ lautet das Motto von Christoph Krause. Handfeste Beispiele aus der Praxis, ein fantastisches Netzwerk und Erfahrungen aus weit über 100 Branchen des deutschen Mittelstandes gepaart mit Macherqualitäten ergibt – all das ergibt den Digitalexperten Christoph Krause.

Als Designer, Innovationscoach und Digital-Stratege denkt, arbeitet und spricht er zu Themen der digitalen Transformation. Seine Schwerpunkte liegen in der Entwicklung zukunftsweisender Geschäftsmodelle, Anwendungen im Bereich „Internet der Dinge“ und dem Einsatz von Methoden der künstlichen Intelligenz (KI) zur Automatisierung von Prozessen. Als Design-Denker und Digitalexperte begleitet er im Rahmen der „Initiative Mittelstand Digital“ Unternehmen auf dem Weg in die digitale Zukunft. In der DigitalX-Redaktion schaut er für die Community unter die Motorhaube der Unternehmen – ganz nah dran an den echten Machern.

Christoph Krause, Koblenz, Servicerebell; Fotograf: Stefan Veres

Vortrag von Christoph Krause 30.08.2021

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