Hoffnung aus Prinzip, Dr. Ulrich Gausmann

Was meinen wir, wenn wir Hoffnung sagen? Unser Autor hat nach einer Telefonnacht einen Brief geschrieben und sagt: Unsere Resignation ist ihr Sieg.

Text: Ulrich Gausmann

Lieber Freund,

ich habe lange über unser letztes Gespräch nachgedacht. Über das, was du gesagt hast – dass du nicht mehr weißt, woran du dich festhalten sollst. Dass die Hoffnung, die du dir machst, sich manchmal anfühlt wie Selbstbetrug. Ich schreibe dir, weil ich dir nicht einfach sagen will: Kopf hoch, wird schon. Das wäre billig. Und du hättest recht, mir das übelzunehmen.

Die Wahrheit ist: Ich kenne das. Dieses Schwanken zwischen Hoffnung und Hoffnungslosigkeit, dieses Sich-Klammern an etwas, von dem man nicht weiß, ob es trägt. Ich sitze hier, draußen wird es dunkel, und ich frage mich wie du: Was bleibt uns eigentlich?

Du weißt, wie es draußen aussieht. Diese permanente Angst, die verbreitet wird, Geschäftsmodell und Herrschaft zugleich, gedacht dazu, dass wir nicht mehr klar denken können. Und nicht handeln. Die Kriegsrhetorik, die plötzlich wieder salonfähig ist, als hätten wir nichts gelernt. Als ob es sich um einen Abenteuerurlaub handelt. Die Spaltung, die durch Familien geht, durch Freundschaften, durch alles. Ich meide die staatlichen Nachrichten, weil ich nicht weiß, ob ich das aushalte. Und dann schäme ich mich dafür – als wäre Wegsehen eine Lösung.

In solchen Momenten greife ich nach der Hoffnung wie nach einem Strohhalm. Und genau da liegt das Problem, das du angesprochen hast: Ist diese Hoffnung nicht auch eine Form der Betäubung? Ein Trick, den wir uns selbst spielen, um weitermachen zu können?

Ich habe in den letzten Wochen wieder Bloch gelesen, sein Prinzip Hoffnung. Du kennst das – dieses monumentale Werk, das die Hoffnung zur philosophischen Kategorie erhebt. Aber weißt du, was mir aufgefallen ist? Selbst Bloch, der große Hoffnungsdenker, fragt sich, ob Hoffnung nicht auch eine List sein kann. Eine List, die uns am Laufen hält, während sich nichts ändert.

Und dann bin ich auf Leonhard Frank gestoßen, diesen fast vergessenen pazifistischen Expressionisten. Er hat ein Buch geschrieben mit dem Titel Der Mensch ist gut. Naiv. Das war mein erster Gedanke. Aber dann habe ich begriffen: Es ist ein Trotzdem. Eine Weigerung, uns auf das zu reduzieren, was die Verhältnisse aus uns machen. Vielleicht ist das der Unterschied – zwischen einer Hoffnung, die betäubt, und einer, die „trotzdem“ sagt.

Ich will ehrlich zu dir sein, weil wir uns lange genug kennen: Ich habe keine Antworten. Nicht wirklich. Es gibt Nächte, in denen ich am Computer sitze, nicht schlafen kann, an Texten arbeite, Workshops vorbereite und mich frage: Wozu eigentlich? Wer hört das? Was ändert das? Die Hoffnung, die dann kommt – dass es irgendwann fruchten wird, dass die Saat aufgeht –, die fühlt sich manchmal an wie eine Krücke für meine eigene Ratlosigkeit.

Ich schreibe dir das, weil ich glaube, dass du das Gleiche durchmachst. Und weil ich denke, dass es hilft, wenn wir uns das eingestehen – uns selbst und einander. Dass wir nicht immer stark sind. Dass wir zweifeln. Dass die Angst manchmal größer ist als der Mut.

Aber – und hier kommt das Aber, auf das du vielleicht gewartet hast – ich glaube, es gibt zwei Arten von Hoffnung. Die eine ist die, die uns vertröstet. Die uns sagt: Wird schon, irgendwie, irgendwann. Die bürgerliche Hoffnung, wenn du so willst – dass die Krise vorübergeht, dass der Markt es regelt, dass die Demokratie schon hält. Erlösungskitsch und Vertröstungsware. Das ist die Hoffnung, die nichts verändern will. Die sich eingerichtet hat und nur fürchtet, dass es schlimmer wird.

Und dann gibt es eine andere. Die ist unbequemer. Weil sie fragt: Was kann ich tun? Was können wir tun? Nicht die große Geste, nicht die Revolution morgen früh – sondern die kleinen Schritte. Die Genossenschaften, die entstehen. Die Betriebe, die Arbeiter in Selbstverwaltung übernehmen (noch nicht in Deutschland). Die Menschen, die sich organisieren, obwohl alles dagegenspricht. Die hoffen nicht – die handeln. Und vielleicht ist „Hoffnung“ das falsche Wort dafür. Vielleicht sollten wir es Zuversicht nennen. Oder Entschlossenheit.

Du hast mich neulich gefragt, warum ich das alles mache. Die Utopie-Akademie, die Workshops, die endlosen Gespräche, Bücher und Artikel. Ich habe dir keine gute Antwort gegeben, glaube ich. Hier ist eine ehrlichere: Ich weiß nicht, ob es reicht. Ich weiß nicht, ob ich die Früchte noch sehen werde. Manchmal frage ich mich, warum ich mich für eine Zukunft einsetze, die ich womöglich nicht mehr erlebe.

Aber dann denke ich: Vielleicht ist genau das der Kern einer Hoffnung, die nicht korrumpiert ist. Dass sie sich nicht auf mich bezieht. Dass sie für die ist, die nach uns kommen. Für deine Kinder. Für meine Kinder. Für die, die wir nie kennenlernen werden. Rolf Becker – du erinnerst dich an ihn, er ist vor Weihnachten gestorben – hat mir das immer wieder gesagt. Bis zuletzt.

Ich glaube, wir müssen einen schmalen Grat finden – du und ich, jeder für sich und doch gemeinsam. Auf der einen Seite dürfen wir der Hoffnung nicht auf den Leim gehen, wenn sie uns nur vertröstet. „Mach dir keine Sorgen, wird schon.“ Ich sagte es schon. Das ist die Hoffnung, die die Herrschenden lieben – weil sie uns ruhig hält. Auf der anderen Seite dürfen wir nicht in diesen Pessimismus verfallen, der sagt: Es hat alles keinen Sinn. Der die Gegenwart für unveränderlich erklärt. Der aufgibt. Das ist genau das, was sie von uns erwarten. Unsere Resignation ist ihr Sieg.

Was also bleibt? Vielleicht dies: Die Weigerung, die Verhältnisse für natürlich zu halten. Ich bestehe kategorisch darauf – auch wenn alles dagegenspricht –, dass es anders sein könnte. Die Bereitschaft, die Risse zu sehen, die Widersprüche, die Möglichkeiten. Und sie zu ergreifen, wenn sie sich zeigen. Und sie zeigen sich. Eine solche Hoffnung wäre kein Gefühl mehr, das uns überkommt oder verlässt. Sie wäre eine Haltung. Eine Entscheidung. Nicht das Warten auf bessere Zeiten – sondern die Arbeit daran, sie bewusst herbeizuführen. Auch wenn wir müde sind. Auch wenn wir zweifeln. Gerade dann.

Ich weiß nicht, ob dir das hilft. Ich weiß nicht einmal, ob es mir selbst hilft, das aufzuschreiben. Aber ich wollte, dass du weißt: Du bist nicht allein damit. Mit den Zweifeln, mit der Angst, mit dem Gefühl, dass die Hoffnung manchmal hohl klingt. Ich stecke da auch mittendrin. Und ich glaube, dass wir es nur gemeinsam schaffen – nicht indem wir uns gegenseitig Mut zusprechen, den wir nicht haben, sondern indem wir ehrlich sind. Und dann trotzdem weitermachen.

Ich werde morgen früh wieder an den Schreibtisch gehen. Wieder an der zweiten Utopie-Akademie arbeiten. Das neue Buch herausbringen. Wieder die kleinen Schritte tun, die mir möglich sind. Nicht weil ich sicher bin, dass es reicht. Sondern weil alles andere Geschwätz wäre.

Schreib mir, wenn du magst. Oder ruf an. Ich bin da.

Dein Ulrich

Dr. Ulrich Gausmann ist Autor des Buchs Wirtschaft und Finanzen neu gedacht. Er hat mehrere Kurse an der Freien Akademie für Medien & Journalismus besucht.

Neu erschienen: Wem die Welt gehören könnte. Eigentum in der Regionalgesellschaft

über die schöne Beschreibung der Hoffnung die mich trägt, hatte ich die versprochen den Text von Uli Gausmann, zu schicken.


Viele Grüße
Ilse
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Ilse Pforr, Possibilistin

Liebe Freunde,
ich habe mir einen Traum erfüllt und bin dabei, ihn umzusetzen. Ich freue mich, möglichst viele von Euch im Rahmen meines Forschungsprojektes Fülle zu interviewen.
Fülle ist ein Gefühl, das ihr in Euch selbst erschafft. Diese Frequenz geht hinaus in die Welt und erzeugt eine andere Umgebung. Das Herz strahlt Fülle als sehr hoch schwingende Energie aus. Wie Forscher des Heart Math Institutes entdeckten, ist unser Herz der kraftvollste Magnet unseres Körpers. Es ist in der Lage, die Umwelt 5000mal stärker zu beeinflussen als jedes anderes Organ.
Jeder kennt die Sprache des Herzens. Die Intuition leitet uns, wenn wir auf sie hören. Doch viel zu oft machen uns unsere Gedanken einen Strich durch die Rechnung, weil sie kontrollierend, ängstigend und damit sehr begrenzend wirken.
Wie können wir Großes erschaffen, wenn wir klein denken?
Viele weise Menschen früherer Kulturen wussten, um die Magie des Herzens. Um die Macht der Veränderung, wenn wir die großen Gefühle wie Fülle, Freiheit, Liebe, Mitgefühl und Dankbarkeit empfinden.
Fühlen wir auf diese Weise, dann erfüllen wir den Raum und ziehen das an, was wir in diesem Sinne geradezu magisch und unbegrenzt ausstrahlen.
Nach diesen einleitenden Gedanken nehme ich euch nun mit in die Welt des Forschungsprojektes Fülle, das ich vor Kurzem gestartet habe. Die Vorgehensweise ist einfach. In einem kurzen Gespräch stelle ich euch 10 Fragen.
Der Ausgangspunkt ist die Vorstellung, dass jeder von Euch zehn Millionen Euro zur freien Verfügung hat. Selbstverständlich bleiben alle anderen Vermögenswerte und Einnahmen davon unberührt.
An dieser Stelle möchte ich nicht tiefer in die Fragen eintauchen. Schließlich sollen die kurzen Antworten sehr spontan kommen. Spontanität ist die Sprache des Herzens, ist das, was ihr in diesem Augenblick fühlt.
Die Sprache des Herzens entfacht in euch die Vorstellungskraft, was denn sein könnte, wenn plötzlich 10 Millionen Euro bereitstünden. Denkt daran Fülle ist Freiheit. Freiheit entfacht innere Ruhe und aus dieser Ruhe heraus erwacht die Kreativität der inneren neuen Welt.

Dieses Bonusgeld ist an verschiedene Voraussetzungen geknüpft, die ich euch im Gespräch erläutern werde.
Abschließend möchte ich noch unterstreichen, dass ich solche Gedanken schon als Kind hatte. Sie gingen nie aus meinem Herzen, wobei sie doch in einem der hinteren Winkel verschwanden, weil so viel anderes zu Verschleierung dieser Idee beitrug. Schließlich versinken wir alle in unserem Tagesgeschäft und die Kontrolle, die dieses über unsere Zeit ausübt.
Wir „tun und machen“ immer, um etwas zahlen zu können. Wie oft geht uns dabei die Zeit aus? Zeit ist Mangel, doch wir drehen den Spieß um, erzeugen Fülle und damit Ruhe, um den unendlichen Herzraum aller Möglichkeiten zu erkunden.
Das Herz funkt die Information ans Gehirn.
Übrigens gehen 80 Prozent aller Information vom Herz ins Gehirn und nur 20 Prozent verlaufen andersherum.
Als mein Herz alle Schleier eingerissen hatte, erschien 2019 das Forschungsprojekt Fülle wieder vor meinen Augen und jetzt setze ich es um. Im ersten Schritt führen mein Team und ich Gespräche mit 1000 Menschen. Diese Vorstellung ist keine Utopie, sondern die Essenz aus meiner jahrzehntelangen Tätigkeit als Unternehmerin, die mit vielen Menschen in Kontakt war und ist.
Ich habe ein klares Bild von der Zukunft. Diese steht ganz im Zeichen einer sehr verbundenen Gemeinschaft, die alle ihre Talente im Sinne des besten Zusammenlebens ausschöpft.

Ich lade euch ein, Teil dieser Welt und damit magische Erschaffer einer neuen Welt, in der Geld neutrales Tauschmittel, aber eben kein Druckmittel mehr ist. Letztendlich spielt es irgendwann keine Rolle mehr.

Den Fragebogen zum ausfüllen findet Ihr unten
Ich freue mich auf Euch
Eure Ilse

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Danke

10 Millionen mit 10 Regeln

Was würde sich ändern mit sinnvoller Geld Fülle.
Heute geht es mit dieser Befragung nicht darum, was möchte der Forschung Initiators Ilse Pforr.
In diesem Interview werden Rahmenbedingungen für ein neues Leben aufgezeigt, die von der Possibilisten nach fünf Jahren Erkenntnisforschung zur offenen Diskussion stehen.
Es ist eine offene Lösung, ein Angebot an Handlungsoptionen. Daher wird, das Bonusgebiet, die Staatsaufgaben und ein einfaches Steuermodell als nächstes Forschungsgebiet benannt, aber nicht ausführlich in dieser Studie erläutert, sondern hier unerklärt vorausgesetzt.
Die Studie zielt auf 1.000 Befragungen ab. Es geht um Lust, auf eine machbare Umsetzung für das Leben der Befragten. Jeder darf Mitgestalter sein oder besser danach werden.
Ilse Pforr erklärt in Ihrem YouTube Kanal „Ilse das liebe Geld“, im GedankenTheater.eu und im Radio Sender SOL zum Thema Geld Entstehung und Schulden auf und sagt: „ Was wir uns nicht vorstellen können, wie Gerechtigkeit und Freiheit oder ein anderes Leben, wird auch nicht in unsere Realität kommen können“
Es ist ein Realitätscheck über die Veränderungspotentiale, die sich wohl die meisten von uns wünschen. Spüren einer Zeit von „Goldgräberstimmung“.
Im Alltag und im Beruf werden Absichten meist einfach negiert und pauschal für nicht umsetzbar erklärt. Die meisten wollen doch Sicherheit für Gesundheit und den Schutz unsere Kinder. Sich Zukunft vorstellen können geht nicht mit wegducken, wegsehen und Sätzen wie „Das geht doch sowieso nicht…! oder „Die da oben“… Das ist keine Alternative.
Hast Du es schon einmal ausprobiert? Nein, na eben!
Die zentrale Frage ist, jetzt handeln wollen.
Kennt Ihr konkret das Wie und das Was, dass Euch Nutzen bringt? Ja, ich würde, wenn Geld…
Ich sage Geld ist nicht das Problem oder es ist genau das Problem. Geld sollte der Realität entsprechen, ist es aber leider nicht. So ist, als erstes eure Realität zu durchdenken. Genau genommen brauche wir kein Geld, wenn immer aus unserem Geld Wirklichkeit entstehen würde.
Kredit ( heißt Vertrauen) = Wirtschaft ( Waren und Leistung )
Wie passt unsere Wahrnehmung dazu? Scheinbar gibt es Geld in Hülle und Fülle. Aber für uns unentbehrliches wie Bildung und Infrastruktur reicht es nicht? Ganz einfach der Schuldenberg jeder Regierung auf der Welt ist so groß, dass wir diese Zahlen nicht mehr beziffern können.
Frage: gibt es eine Vorstellung, was FIAT Geld bedeutet?( Pause ) Eine Auto Marke, nein eine Ableitung aus der Bibel Fiat Lux = es werde Licht. Ab den 70er Jahren Fiat Money = es werde Geld.
Es ist die Bedeutung für Geld aus dem Nichts.
Warum sollte der Staat nicht in seine Bürger direkt investieren? Im Vertrauen auf seine Bürger mit 10 Mill. Investition, unter klaren 10 Regeln!
Geldschöpfung mit bedarfsgerechten KREDIT!
Zeigen was wir können und gleichzeitig damit Spaß haben. Das ist der wahre Geist des Geldes.
Um ein neues System darf es doch gar nicht gehen. Es geht um ein neues Leben. Das ist etwas anderes als erst für die eigene Geburt bezahlen durch Perfektionierung der Konkurrenz in Schule, um viel Geld verdienen zu können, um später allen zeigen müssen, was wir für perfekte Konkurrenz als Tausch bekommen haben. Die Zukunft nennt sich Kooperation der einzelnen Potentiale von Menschen. Vieles darf und muss offenbleiben, weil das Leben offen ist. Freude mit Zusammenhalt verbinden, verzaubert die Hoffnung für eine neue Zeit.
Die Realität beginnt im Jetzt und Hier:

  1. Beginnen Dein Denken aus der Fülle von 10 Millionen heraus.
  2. Den Wunsch als Ziel formulieren.
  3. Die Realität greifbar spüren.
  4. Handlungen ableiten und machbares prüfen.

Wenn wir unsere Bedingungen ändern, ändern wir unsere Lebensweise. Zu diesem Entdeckungsprozess möchte diese Studie einladen.
Meine Hypothese:
10 Millionen für jeden Bürger, es ist billiger als wir es jetzt haben.

Film Tipp:

  1. auf Grund historischen Fakten „Das Wunder von Wörgl“ bei YouTube https://m.youtube.com/watch?v=VguuLMkN7V0
    https://www.cosmic-cine.tv/das-wunder-von-woergl
    … youtube.com/user/W4Ynet (main channel, own content) https … Die Geldmacher Silvio
    Gesell & das Wunder von Wörgl – Regionalgeld – ORF Doku.
  2. Lustige Filmgeschichte über eine Bankenrettung :
    „Eine Hochzeit platzt selten allein“
    Filme in der ARD: Eine Hochzeit platzt selten allein – hier anschauen

26.06.2024 Universum Geld

eine Systemische Aufstellung zum Thema GELD

Die inneren Zusammenhänge von Staat, von Wertvorstellungen, von Steuern, von Geschichte des Geldes, von Macht, von Angst, von Schulden, von Europa (als staatliche Autorität)um das Geldsystem.

Einführung in Aufstellungen:

Aufstellungen, wie sind in verschieden Formen bei uns bekannt geworden sind gehen im Wesentlichen auf Bert Hellinger zurück. Er wurde am 16. Dezember 1925 im badischen Leimen geboren. Nach seiner Flucht aus der amerikanischen Kriegsgefangenschaft trat er in den Trappisten-Orden der Mariannhiller Missionare ein, besuchte deren Priesterseminar in Würzburg und studierte an der dortigen Universität Theologie und Philosophie. 1952 wurde er zum Priester geweiht und kurz danach als Missionar und Lehrer nach Südafrika entsandt. 1968 wurde er nach Deutschland zurückbeordert. Er trat 1971 aus dem Orden aus und heiratete seine erste Frau Herta. Es folgten mehrere psychotherapeutische Ausbildungen. Dazu gehörten Gestalttherapie und eine psychoanalytische Ausbildung in Wien. Anschließend ging er für 9 Monate in die USA ging, um bei Janov die Primärtherapie zu erlernen. Danach kam Hellinger in Kontakt mit der Transaktionsanalyse und mit den Skriptgeschichten nach Eric Berne. Anfang der 80-iger Jahre entwickelte er die Familienaufstellung als seine eigene Methode, die er selbst als Lebenshilfe bezeichnete. 2003 heiratete Bert Hellinger seine zweite Frau Sophie, mit der er gemeinsam seine Arbeit fortführte und zum geistigen Familienstellen weiterentwickelte. Nach seinem Tod am 19.09.2019 führt seine Frau das Hellinger Institut weiter. Familienaufstellungen nach Hellinger werden weltweit in fast 50 Ländern praktiziert und gelten als ein entscheidender Impuls auf dem Gebiet der Psychotherapie. Seine Methode wird heute von vielen Menschen praktiziert, mit oder ohne psychologischen Hintergrund. Die Methode wird zu Persönlichen, organisatorischen und institutionellen Anliegen eingesetzt.

Es geht um Zugehörigkeit und ausgeschlossen sein.

Es geht um Verantwortung im Leben.

Es geht um Gewissensbindungen und innere Haltungen.

Es geht um die guten Ordnungen im Leben.

Es geht um die Wertschätzung eines jeden Einzelnen.

Es geht darum sein Glück zu leben und am Glück aller mitzuarbeiten.

Nach der allgemeinen Einführung erkläre die Leiterin kurz das Vorgehen:

Das kurze, einleitende Gespräch dient der Klärung des Anliegens. Hieraus ergibt es sich, welche Bereiche am Anfang aufgestellt werden. Danach werden die Stellvertreter aufgestellt und sie fühlen sich ein. Aus dem Gefühlten ergeben sich Hinweise für den weiteren Verlauf. Eine Aufstellung ist größtenteils der Eigendynamik und den freien Bewegungen im „wissenden Feld“ überlassen. Die meist unbewussten Verstrickungen, in Beziehungen werden in der Aufstellung sichtbar und bewusst gemacht, mit dem Ziel, eine Lösung zum Wohle Aller zu finden. Das ist die Grundlage zur Veränderung und Verbesserung der aktuellen Lebenssituation.

Das Ergebnis war ein außergewöhnliches „Gespräch“ über gespürte Emotionen, anstelle seine Sorgen und Nöte zu erzählen kam es zu Lösungsvorstellungen.

Fazit dargestellt im Bild der Akteure-als Stellvertreter:

Wir alle können harmonisch miteinander leben und Geld verwenden, sobald die Macht eine gute Kraft wird und die menschlichen Werte akzeptiert werden. Die Angst, die uns festhält, können wir loslassen, den das Vertrauen in uns selbst und in Europa ist gestärkt. Die Menschen sind freier, auch die Steuern erdrücken die Menschen nicht mehr und werden für Sinnvolle Dinge eingesetzt.

Review zum Gesprächsangebot 28.05.2024 Friedenssteuer

Das Netzwerk Friedenssteuer ist eine Initiative, die eine gesetzliche Regelung anstrebt, nach der ein Steuerzahler entscheiden kann, dass die von ihm gezahlten Steuern nicht in die Rüstung fließen. Gegründet wurde sie 1983 unter dem Namen Friedenssteuer-Initiative. Im Jahr 1993 erhielt sie den Aachener Friedenspreis. 

Die moderne Form der Kriegsdienstverweigerung

ist die Militärsteuerverweigerung

Vision:
* Jede Bürgerin und jeder Bürger erkennt: Auch die Zahlung von Steuern in den Verteidigungshaushalt ist Kriegsdienst.
* Jede Bürgerin und jeder Bürger erhält die Wahlmöglichkeit zwischen Verwendung aller persönlichen Steuern nur für zivile oder auch – wie bisher – für militärische Zwecke.

Die Geschichte dieser Idee begann schon in der Antike, über die Neuzeit im 16. Jahrhundert mit der Täuferbewegung der Türkensteuer und 1940er Jahren in der USA der Zeichnung“ freiwilliger“ Kriegsanleihen bis hin in den Jahren 1983 in Deutschland die Teil Zahlung von Steuern auf ein Anderkonto, gibt es weltweit viele Protestaktionen.

Das Grundgesetz Deutschlands garantiert in Artikel 4(1) und konkretisiert sie im Fall des Kriegsdienstes in Art. 4(3). Diese Garantie fehlt bei der Steuerzahlung.

Darum die Forderung „ Niemand darf gegen sein Gewissen dazu gezwungen werden, durch Steuern und Abgaben zur Finanzierung von Militär und Rüstung beizutragen.“

Teilnehmerstimmen am 28.05.2024: 

* Friedensbewegungen haben keine Stimme im Staat, der Volkes Wille für Frieden ist wertlos.

* Eine friedliche Einstellung und Ausstrahlung hat Vorbild Charakter, also selbst zeigen!

* Für Frieden sein, ist eine Pflicht. Es braucht die Erzählung der Geschichten der   Friedensstifter.

* Es braucht eine Friedenskultur der Zivilbevölkerung durch Bildung und alternative Handlungsmöglichkeiten. So gibt die GSL Bank keine Kredite für Kriegsproduktion. Aber Anlagenpapiere mit ethnischen Werten.

* Der Krieg scheint langsam vorbereitet zu werden, das macht berechtigt sehr viel Angst.

* Es wird von Atomkrieg gesprochen den sich Putin nicht traut! Weil Europa stärker zurückschlagen könnte? Von was sprechen wir da, “eine Pille Danach“?

* Machtlosigkeit das Ende der Welt kommen zu sehen!!!

Gemeinsam für Frieden und gegen die Gier ist eine feste Hoffnung, begründet auf den „Schmetterlingseffekt“. Mit der Verwandlung der Raupe zum Schmetterling wehren sich die Zellen zur Umwandlung, es wird zuletzt ein Schmetterling. Es braucht eigenes tun. Ändern wir die Ausgangsbedingungen.

Wir sind mehr als wir denken!

Grundeinkommen:

Veranstaltung mit Daniel Weißbrodt und Professor Dr. Bernhard Neumärker

Bedingungslos wird das Grundeinkommen, wenn wir es wollen!!!

Wie bei vielen Gesprächen über das Grundeinkommen blieb auch am 10. November die Frage nicht aus: Wann und wie kann es eingeführt werden? Die Referenten waren sich einig, dass es dafür genügend Menschen braucht, die ein bedingungsloses Grundeinkommen (bGe) verstehen und dann darauf bestehen, dass es umgesetzt wird.

Wenn die Existenzsicherung nicht bedingungslos ist, führt sie zu einer immer undurchsichtigeren Bürokratie. Das zeigte Prof. Neumärker in seinem Impulsreferat über ein Krisen-Grundeinkommen. Während der Corona-Krise gab es über 30 verschiedene zusätzliche Maßnahmen, um Menschen vor der Obdachlosigkeit, dem Hunger oder der Insolvenz zu schützen. Hätte man diese als ein bedingungsloses Grundeinkommen (bGe) gebündelt, hätte man für das gleiche Geld jedem Einwohner mindestens 650€ monatlich auszahlen können. Dabei hätte man sich viel Bürokratie, Frust und Unsicherheit gespart.

Daniel Weißbrodt verlegt diese Möglichkeit eines Krisen-Grundeinkommens in die Zukunft in seinem Buch von 2018: Kurzer Abriss der deutschen Geschichte 2022-2050. Wie das bedingungslose Grundeinkommen unser Leben und unsere Gesellschaft verändert hat. Nach Finanzkrisen und Massenarbeitslosigkeit wird am 1. Januar 2032 in Deutschland ein bedingungsloses Grundeinkommen eingeführt. Gleichzeitig lernte die Gesellschaft, Konflikte friedlich auszutragen und nachhaltig zu wirtschaften.

In der lebhaften Diskussion im GedankenTheater ging es weniger um diese Szenarien als um die Frage, wie man immer mehr Menschen verständlich machen kann, dass eine bedingungslose Sozialleistung weniger die Faulheit als die Kreativität fördert. Ist der Mensch seiner Natur nach behäbig oder engagiert? Das hängt nicht zuletzt von Bildung, Erziehung und Art der Erwerbstätigkeit ab. Der real existierende Sozialstaat geht davon aus, dass die Menschen schlecht sind. Die Bürokratie prüft umfänglich die Bedürftigkeit und fordert die Erwerbstätigkeit, ob sie sinnvoll ist oder nicht. Das zeigt sich vornehmlich an den vielen ineffizienten „Maßnahmen“.

  • Johannes Hanel

Das Grundeinkommen sagt Prof. Neumärker hat zwei Feinde: die Armut und der Reichtum.

Grundeinkommen bietet vielen Menschen eine Exit Option- eine Alternative zum leistungsbetonten Leben. Leistungen die nicht durch den Preis wertgeschätzt werden, weil diese eintönigen und harten körperlichen Einsatz bedürfen, sind unbeliebt. Genau diese Arbeit darf nicht erzwungen werden, sondern kann durch Bezahlung attraktiv werden. Der Zusammenbruch der Erwerbsarbeit ist ein Schreckgespenst der Verhinderer. Optimisten suchen nach Lösungen und Gründe finden die Verhinderer.

  • Ilse Pforr

Positive Stimmung ist bedeutsam als Standortfaktor

Experten diskutieren, wie die grundlegende Umstellung der Wirtschaft in der Wartburgregion anzupacken ist

Mit Ilse Pforr als Gastgeberin reden Horst Albert (Mitte) von der Landesentwicklungsgesellschaft und Mirko Klich, Wirtschaftsförderer im Wartburgkreis. Jensen Zlotowicz

Jensen Zlotowicz

Eisenach Transformation – die halbe Welt hat das Thema auf dem Schirm. Zu Transformation und Wirtschaftsförderung in der von der Automobilzulieferindustrie dominierten Wartburgregion debattierten im „GedankenTheater“ von Unternehmerin Ilse Pforr in Eisenach zwei Experten, die auf diesem Gebiet zuhause sind: Horst Albert von der Landesentwicklungsgesellschaft (LEG) Thüringen und Mirko Klich, Wirtschaftsförderer des Kreises. Allheilmittel für den nötigen Weg der Transformation gebe es nicht, referierten die Experten, und auch bei den politischen Rahmenbedingungen sei nichts allgemeingültig. Vielmehr sei ein Mix verschiedener Komponenten nötig, um die Wirtschaft in der Industrie lastigen Wartburgregion zu transformieren, etwa hin zur Recycling- oder Wasserstoff-Domäne.

Die Bildungslandschaft gehöre neben unternehmerischer Initiative dabei genauso dazu wie Wohnraum, Angebote für junge Leute, Forschung und Entwicklung statt verlängerter Werkbank, die Lage der Region und nicht zuletzt ein Willkommens-Klima.

Für Horst Albert ist das positive Denken der Menschen vor Ort ein wichtiger Faktor. Wo viel gejammert wird, werde nichts Neues zugelassen oder entstehen. Für den Kreis und das Land gelte es parallel, Wahrnehmung zu organisieren. Hierbei komme auch dem Tourismus eine große Rolle zu.

Für die Etablierung der Kreislaufwirtschaftsbranche brauche es technische Lösungen. Da fehle es derzeit noch. Die Zahl der Einwände von Bürgern gegen Neues sei extrem hoch, weiß LEG-Mann Albert. Es gelte deshalb, mit langer Vorlaufzeit Bürgern zu kommunizieren. Dass manche den Vorrang beim schneller greifbareren Tourismus-Ergebnis sehen als die Industrieansiedlung mit Wertschöpfung nach Jahren, könne man verstehen. Beides brauche aber Marketing.

Bild: V.Pforr

Rasend in die Zukunft …,

AI/KI, AR/AV/VR, Bots, Robotic, Crypto … 
Abkürzungen von deren Inhalt wir nur eine vage Vorstellung haben und die schon unser Leben beeinflussen, deren rasante Entwicklung die Menschheit vor gravierende Herausforderungen stellt. 
Wissen und Lernen jederzeit abrufbar und einsetzbar, was unser tägliches Leben immens erleichtern kann und demgegenüber der Verlust von Arbeitsplätzen und Einkommen durch den Ersatz von Menschen durch „Maschinen“, sowie den Austausch von Fiatwährungen zu Digitalen Coins. 
Unser Leben wird digitaler, virtueller, komplexer … 
oder doch leichter … 

… mit einem entspannten, ehrlichen Schritt zurück 

Ethik, Moral, Werte, Würde … 
Begriffe, welche die Grundlage menschlichen Zusammenlebens beschreiben, regeln können. 
Können wir diese Regeln oder kennen wir sie nur? 
Philosophisches Wissen in uns verankert, die Basis für Gemeinschaft, Verbundenheit, Produktivität und Wachstum. Welche Bedeutung hat deren Umsetzung auf Familie und Unternehmen; wie schaffen wir Sicherheit, Vertrauen und einen gemeinsamen Handlungsrahmen, der es uns ermöglicht die rasant real gewordene Science Fiction / Scientific Fiction als Herausforderung, optimistisch anzunehmen und zu nutzen? 

Vom „Boden der Tatsachen“ nehme ich Dich mit auf Perspektivwechsel, eröffne neue Denkrahmen und ermögliche vielleicht auch Deinen nächsten Schritt … 
oder den Sprung in eine neue Zeit … 

Frank Knapstein 
Unternehmerentwickler und Wirtschaftsphilosoph 

Hast Du Lust auf Zukunft, bist Du neugierig geworden? 
Dann freue ich mich auf unser persönliches Kennenlernen am Montag, den 27.02.2023 um 18:00 Uhr  im GedankenTheater 

Veranstaltungen

Derzeit sind keine Veranstaltungen in diesem Handlungsfeld geplant.
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